Impressionen
| Melodien der 30er Jahre
im Soldatenheim |
| Vier
Künstler und ein Gramophon |
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Lütjenburg (uz). Das
alte Grammophon, das in der Ecke des großen Saals im "Uns
Huus" in Lütjenburg steht, stimmt die Besucher schon
einmal auf das ein, was sie gleich erwarten wird. Das Restaurant-Team
um Andreas Tedsen hatte die Besucher vorab mit einem außergewöhnlichen
Menu verwöhnt.
So hatten diese einen wichtigen Bestandteil für einen außergewöhnlichen
Abend bereits genossen, als der "Szenenwechsel" anstand: |
Im romantischen Saal, der in Kerzenlicht
getaucht wurde, sang sich das Ensemble ShowBeeDoo aus Bremen nun mit
feinen Tönen in die Herzen des Publikums. "Wir machen Musik",
intoniert das Ensemble rund um Carola Rulfs. Die Leiterin des Ensembles
liebt kleine Gesellschaften für Ihre Auftritte. Im "Uns Huus" war
dagegen schon etwas mehr los. "Das war ja wie in kleinem Varietétheater",
schwärmte sie nach der Show. Varietainment nennt sie das, was ihr
Ensemble darbietet.
Eine Bühne und Piano – "auch wenn dieses hier so ein
neumodischer Kram ist" schimpft die Sängerin und der Blick
erhellt sich, als er vom Keybord zurück auf das gute alte Grammophon,
dessen Nadel eben krächzend über den Schellack lief, wanderte
- viel mehr braucht ShowBeeDoo eigentlich nicht. Birgit Lünzmann,
Volker Sonnabend, Frank Fiedler, Carola Rulfs und Pianist Dominik Kroll
verzaubern die Gäste an diesem Abend mit Melodien aus den 30er
Jahren. Das Repertoire reicht bedeutend weiter und die Shows, die ShowBeeDoo
mit großer oder kleiner Besetzung präsentieren sind abwechslungsreich.
Aber immer suchen die Künstler den Kontakt zu ihrem Publikum.
"Aber unter dem Motto kann sich auf jeden Fall jeder etwas vorstellen",
ist sich Carola Rulfs sicher. Mit unterschiedlichen Besetzungen
gestalten die Künstler ebenso unterschiedliche Anlässe. Das
haben sie auch im vergangenen Jahr bereits im Rahmenprogramm des Dinners
mit
dem Köcheteam "Let’s go magic" bewiesen. Öffentliche
Auftritte, wie der in Lütjenburg, sind eher die Ausnahme. Um so
außergewöhnlicher bleibt das Erlebnis mit der Kombination
aus Gaumenfreuden und "Champagner für die Seele" wie
die Arbeit der Künstler schon genannt wurde.
Dabei setzte sich das Ensemble zunächst ganz unbedarft ins
Publikum im "Blauen Engel" zu dem das "Uns Huus" einmal
eben umbenannt wurde. Das Team des "Uns Huus" hatte den
Saal in dezentes Licht getaucht. Gemütliche kleine Tischchen
komplettierten das Ambiente aus den "Goldenen Zwanzigern".
Schnell gaben die Künstler dann aber zu, dass sie wissen, dass
sie einen Abend zu gestalten haben. Gesprochen wird von "damals".
Einer nach dem anderen von den "alten Freunden" taucht
auf, bis das Ensemble komplett ist, die Melodien ranken sich um die
ganz und gar nicht so geraden Lebenswege aber auch um Herz und Schmerz.
Melodien von Zarah Leander, Comedian Harmonists – bekannte
und unbekannte Stücke prägten einen kurzweiligen Abend.
Das Publikum stand dabei stets im Mittelpunkt des Abends. Ständig
waren die Künstler auf Achse und bezogen die Besucher in ihre
Darbietungen mit ein.
Am Ende forderte das Publikum eine Zugabe nach der anderen und die
Künstler leisteten dem Wunsch geduldig folgte. Was auch zur
Mutmaßung von Carola Rulfs führte: "In Lütjenburg
fahren wohl um diese Zeit keine Busse mehr, dass sie es nicht eilig
haben....?"
[Text/Bild: Uwe Zeitter, Uwe² oHG] |
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Montag – Sonnabend
ab
17:00 Uhr
warme Küche bis 21:00 Uhr
Sonntag Ruhetag
(oder nach Vereinbarung)
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